N a t u r h e i l p r a x i s  

   Steffen Ulbrich      &      Christina Ulbrich

 

                  

                     

Dipl. Biologe

Heilpraktiker

Osteopathin

Heilpraktikerin

Der Landarzt Andrew Taylor Still (1828-1917) entwickelte in der 2.Hälfte des 19. Jahrhunderts die Osteopathie. Der Begriff Osteopathie bedeutet wörtlich übersetzt „Knochenleiden“ (gr. Ostéon „Knochen“ und páthos „Leiden“).

 

Still fand heraus, dass Störungen und Bewegungseinschränkungen der Faszien und Gelenke auch Symptome an anderen Organen und Körperregionen auslösen können.

Durch Manipulation an den Knochen (ostéon) konnte er eine positive Beeinflussung der Erkrankungen (páthos) erzielen.

 

Die heutige Osteopathie beeinflusst die moderne Medizin in vielen Bereichen.

Praktiken in der Chirotherapie, kraniosakrale Therapie sowie  Techniken aus Fachbereichen der Chirurgie und Sportmedizin lassen sich auf die Osteopathie zurückführen.

 

Während in den 90iger Jahren die Osteopathen in Deutschland noch wenig bekannt waren, so hat sich das Bild seit dieser Zeit stark verändert und die Osteopathie gehört zu einem der sich am stärksten entwickelnden Bereich innerhalb der gesamten Medizin.

 

Die meisten Osteopathen gehören dem Verband der Osteopathen Deutschland e.V. (VOD e.V.) an, der sich v.a. für eine Qualitätssicherung und Vermittlung von qualifiziert ausgebildeten Osteopathen einsetzt.

 

Für einen Osteopathen stellt sich die „Gesundheit“ als ein „Gleichgewicht“ des gesamten Körpers dar. Dieser ganzheitlichen Betrachtungsweise kommt eine besondere Bedeutung zu. Der gesunde Organismus regelt die meisten Vorgänge autark. Störungen werden von einem gesunden Organismus in der Regel selbst ausgeglichen. Äußere und innere Faktoren können das Gleichgewicht erheblich beeinflussen, sodass sich nicht selten langzeitlich ausgeprägte Ungleichgewichte im Organismus manifestieren können. Beispiele sind Unfälle, berufliche Dauer- und/oder Fehlbelastungen, Immunschwächen, Infektionen, chronische Erkrankungen u.a.. Aber auch psychische Belastungen können unseren Körper bekannterweise dauerhaft schädigen. Das Herstellen dieses Gleichgewichtes kann auch als Selbstheilungskraft bezeichnet werden.

Was ist Osteopathie?

OSTEOPATHIE  

Die klassische Diagnostik ist nicht für die Erfassung all dieser komplexen Zusammenhänge ausgelegt. Hier kommt nun der ganzheitlichen Betrachtung  des Organismus dem Osteopathen eine besondere Rolle zu. Mit seiner speziellen langjährig erlernten und geschulten Technik mit seinen Händen sensibel zu fühlen, kann er in den Geweben vorliegende Informationen „erspüren“ und „ertasten“. Osteopathen können so die Ursachen der Symptome erkennen.

 

Das Ziel einer osteopathischen Behandlung ist es, Blockierungen in den Geweben zu spüren und die Lösung dieser Blockaden durch strukturelle oder funktionelle Techniken zu unterstützen.

Erstere Technik ist eher manipulativ - zweit genannte unterstützt den Körper Blockierungen eher von innen heraus zu lösen.

 

Die Osteopathie wird häufig zu den alternativen Heilmethoden gezählt, auch wenn sie z. B. in den USA den Medizinern gleichgestellt ist und eine ebenso lange (5 jähriges Vollzeitstudium) Ausbildungszeit benötigt.

 

In Europa gibt es leider immer noch unterschiedlichste Gesetzgebungen zum Berufsstand des Osteopathen, wobei eine Standardisierung auch von seiten des VOD e.V. angestrebt wird.

 

In Deutschland gibt es  noch keine gesetzliche Regelung bezüglich der Osteopathie.

Insofern kann natürlich auch der Begriff „Osteopath“ falsch und missbräuchlich eingesetzt werden.

 

Nähere Informationen zum Berufsbild und Qualitätsmerkmalen des Osteopathen erhalten Sie auf der Homepage des VOD e.V. :

 

 

www.osteopathie.de  

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